Kite Bars kaufen — finde die richtige Bar bei Frozen Palm Tree
Du suchst eine neue Kite Bar? Dann bist du bei uns genau richtig. Eine Kite Bar ist ein wesentlicher Bestandteil deiner Kitesurf-Ausrüstung — sie bestimmt maßgeblich, wie sich deine Session anfühlt und wie viel Kontrolle du über deinen Kite hast. Deshalb ist es wichtig, dass deine Bar gut zu deinem Kite und deinem persönlichen Fahrstil passt. Bei Frozen Palm Tree führen wir Kite Bars von den besten Brands und helfen dir gerne dabei, die Bar zu finden, die perfekt zu deinem Setup passt. Noch unsicher nach dem Lesen dieser Anleitung? Ruf uns an unter +45 53 53 16 83, schreib uns auf WhatsApp oder besuche uns in unserem Laden auf der Amager Strandvej 130N — unser Team steht bereit für eine persönliche Beratung.
Alles Wissenswerte über Kite Bars:
- Wie funktioniert eine Bar genau?
- Anpowern / Depowern — was bedeutet das?
- Brauche ich für jeden Kite eine separate Bar?
- Welche Bar-Größe benötige ich?
- Welchen Einfluss haben unterschiedliche Leinenlängen auf das Flugverhalten des Kites?
- Meine Leine ist gerissen — reparieren oder ersetzen?
- Woraus bestehen Kite-Leinen?
- Was bedeuten die gebräuchlichsten Fachbegriffe?
Wie funktioniert eine Bar genau?
Eine Kite Bar dient zur Steuerung deines Kites. Wenn wir von einer "Bar" sprechen, meinen wir oft die Bar plus alle Leinen zusammen. Eine vollständige Kite Bar besteht aus dem Steuerholm (Bar), Steuerleinen, Powerleinen, einem Depower-System, Chicken Loop, Quick Release, V-Split, Safety-Leine und Depower-Leine.
Das Prinzip ist einfach: Die zwei Steuerleinen befinden sich hinten am Kite und sind direkt mit der Bar verbunden, die du in den Händen hältst. Ziehst du die linke Seite, fliegt der Kite nach links; ziehst du die rechte Seite, steuert er nach rechts. Die Powerleinen übertragen die Kraft des Kites durch die Bar zu deinem Trapez. Achte immer darauf, rechtzeitig gegenzulenken — hältst du zu lange in eine Richtung, macht der Kite einen Kite Loop!
Wir empfehlen immer, Kitesurfing-Kurse zu belegen, bevor du alleine loslegst. Kitesurfen kann ohne das richtige Grundwissen gefährlich sein.
Anpowern / Depowern — was bedeutet das?
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Bar ist, dass du den Kite damit anpowern und depowern kannst. Ziehst du die Bar zu dir, neigst du den Kite stärker in den Wind — das gibt dir mehr Power und direkteres Steuern. Schiebst du die Bar weg, entweicht der Wind aus dem Kite und der Zug verringert sich. Verlierst du das Gleichgewicht oder machst einen Steuerfehler, ist das Beste die Bar loszulassen — in 99% der Fälle bist du dann in Sicherheit.
Die meisten Bars verfügen außerdem über ein Depower-System mit einem Klemmknoten an den Powerleinen, mit dem du die Gesamtleistung des Kites während des Kitens anpassen kannst — zum Beispiel wenn der Wind plötzlich zunimmt.
Brauche ich für jeden Kite eine separate Bar?
Im Allgemeinen nicht. Hast du beispielsweise drei Kites in deinem Quiver, kannst du problemlos mit zwei Bars auskommen. Wichtig ist, dass du die richtige Bar-Größe mit der richtigen Kite-Größe verwendest — und dass du prüfst, ob die Bar mit deinen Kites kompatibel ist. Hast du mehrere Kites derselben Marke und desselben Typs, kommst du vielleicht mit einer Bar weniger aus. Beachte jedoch, dass die Bar umso schneller verschleißt, je häufiger sie benutzt wird.
Welche Bar-Größe benötige ich?
Es ist wichtig, die richtige Bar-Breite für deinen Kite zu wählen. Ein größerer Kite fliegt besser an einer größeren Bar und umgekehrt — eine längere Bar hat ein größeres Lenkverhältnis als eine kürzere. Fliegst du einen kleinen Kite an einer großen Bar, lenkt er zu direkt. Eine durchschnittliche Bar-Breite beträgt 52 cm. Für einen kleinen 7m-Kite empfiehlt sich eine Bar von ca. 44 cm, und für einen 12m-Kite oder größer empfehlen wir eine Bar von über 52 cm. Die meisten Bars können sogar in der Breite verstellt werden, sodass du sie anpassen kannst, wenn du den Kite wechselst.
Welchen Einfluss haben unterschiedliche Leinenlängen auf das Flugverhalten des Kites?
Die Länge der Leinen bestimmt das Flugverhalten des Kites. Längere Leinen sorgen dafür, dass das Windfenster des Kites vergrößert wird und bieten bessere Low-End-Performance — ideal für Freerider. Kürzere Leinen machen den Kite direkter und aggressiver, was bei Freestyle-Kitern beliebt ist, die Kite Loops lieben. Die Standardleinenlänge beträgt ca. 24 Meter, was für die meisten Fahrer passt. Für einen extremeren Drehkreis kann man auf 20 Meter gehen.
Meine Leine ist gerissen — reparieren oder ersetzen?
Früher oder später reißt den meisten Kitern irgendwann eine Leine. Das ist oft ein Zeichen für Verschleiß an der Bar, daher lohnt es sich, den Zustand der gesamten Bar zu beurteilen. Ist der Rest der Bar noch in gutem Zustand, ist der Austausch der Leine eine Option. Wir empfehlen jedoch immer, beide Leinen des entsprechenden Paares auszutauschen — zum Beispiel beide Powerleinen — da sich Leinen fast immer dehnen oder schrumpfen. Nur durch den Austausch beider Leinen kannst du sicherstellen, dass der Kite wieder korrekt ausgerichtet ist. Kontaktiere uns für Hilfe bei Reparaturen oder Beratung zum Austausch.
Woraus bestehen Kite-Leinen?
Kite-Leinen bestehen fast immer aus Dyneema — einem extrem starken Material mit Polyethylen als Hauptrohstoff. Dyneema-Leinen sind wasserabweisend, bleiben auf dem Wasser schwimmen und sind stärker als Stahl. Kite-Leinen haben oft eine Festigkeit von 300 bis 500 kg. Oft wird mehr Kraft auf die Powerleinen ausgeübt, weshalb diese manchmal etwas dicker sind. Nach einigen Jahren kann die Festigkeit und Qualität der Kite-Leinen nachlassen — achte auf helle Stellen oder Ausfransen und ersetze deine Leinen und Bar rechtzeitig, um Unfälle zu vermeiden.
Was bedeuten die gebräuchlichsten Fachbegriffe?
In der Kitesurf-Welt werden viele englische Begriffe verwendet. Hier eine kurze Erklärung der wichtigsten:
- Bar: Steuerholm zur Lenkung des Kites
- Steering lines (Steuerleinen): Hintere Leinen, die zum Steuern verwendet und an der Bar befestigt sind
- Power lines (Powerleinen): Vordere Leinen, von denen die gesamte Spannung ausgeht und die durch die Bar zu deinem Trapez laufen
- Depower system (Depower-System): System, um mehr oder weniger Power im Kite zu erhalten
- Chicken loop: Rundes Auge am Ende der Bar, das du beim Kitesurfen am Haken deines Trapezes befestigst
- Quick release (Schnellverschluss): Sicherheitssystem zum Auslösen deines Kites
- Safety line (Safety-Leine): Leine, an der dein Kite noch befestigt ist, wenn du ihn ausgelöst hast
- V-split: Stelle, an der die Depower-Leine in zwei Leinen aufgeteilt wird, die an den vorderen Waageleinen befestigt sind
- Bridles (Waageleinen): Die Leinen, die an der Vorderseite des Kites befestigt sind
- Pigtails: Kleine Leinen an den Enden der Leinen und Waageleinen, um diese miteinander zu verbinden
- Floater (Schwimmer): Die beiden Gummiteile an der Seite der Bar, die verhindern, dass die Bar sinkt
- Leash: Elastisches Band, das verhindert, dass der Kite vollständig wegfliegt, wenn das Sicherheitssystem ausgelöst wird
- Swivel (Wirbel): Sorgt dafür, dass sich deine Leinen beim Kitesurfen nicht verdrehen
- Larks head (Ankerstich): Eine Art Knoten, um die Leinen mit einer Schlaufe an deinem Kite zu befestigen









